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Verschaffen Sie sich einen Vorsprung durch Investitionen in die Kreislaufwirtschaft

Marie-Sophie Pastant
 

Wussten Sie, das L‘Oréal1 für seine Kunststoffverpackungen kein PVC mehr verwendet? Wussten Sie, dass Nike1 bereits seit 1992 neue Schuhe und Sportmaterialien aus recycelten Sneakers herstellt?

Angesichts der Erschöpfung der natürlichen Ressourcen und der Komplexität der Abfallwirtschaft ergreifen große multinationale Unternehmen die Initiative und übernehmen ein neues Wirtschaftsmodell. Auch die Bürger sind in ihrem täglichen Leben ähnlich gefordert.. Eine Lösung liegt in der „Kreislaufwirtschaft“, deren industrielle Praktiken dazu tendieren, dieser Logik schrittweise zu folgen. Der Vorteil der Kreislaufwirtschaft besteht darin, dass sie bereits konkret ist und dass jeder eine aktive Rolle spielen kann.
Was bedeutet Kreislaufwirtschaft? Es geht darum, von der linearen Ökonomie, „Extrahieren – Herstellen –  Konsumieren – Wegwerfen“ zu einem Kreislauf überzugehen, in dem Teilen, Wiederverwenden, Reparieren, Aufarbeiten oder Recyceln im Mittelpunkt der Produktions- und Konsumprozesse steht. Ziel ist es, die Nutzung nicht erneuerbarer natürlicher Ressourcen zu begrenzen und die Abfallmenge zu reduzieren. Dabei ist das alles gar nicht so neu: Unsere Eltern und Großeltern brachten Pfandflaschen zurück und ließen ihre Schuhe reparieren. Es geht nicht darum, zu alten Zeiten zurückzukehrenund die seither erzielten technologischen Fortschritte aufzugeben. Im Gegenteil, die Kreislaufwirtschaft ermöglicht es, viel weiter zu gehen, indem sie das gesamte industrielle und gesellschaftliche Know-how für den Erhalt unseres Planeten mobilisiert. Durch die kontinuierliche Wiederverwendung bestehender Materialien bewahren wir unser natürliches Kapital.

 

Eines der besten Beispiele stammt von Nike, das seit 1992 ein Material namens „Nike Grind“ herstellt, das aus unverkauften Sneakers und Überschüssen recycelt wird. Nike Grind ermöglicht die Herstellung neuer Schuhe und auch Materialien für sehr leistungsfähige Sportböden (Rennstrecken, Turnhallenböden, Tennisplätze, Bodenmatten usw.), die in Zusammenarbeit mit Spitzensportlern entwickelt wurden. 99,9 % der Abfälle aus der Schuhproduktion von Nike werden derzeit recycelt oder in Energierohstoffe umgewandelt.

Die Kreislaufwirtschaft beinhaltet daher mehrere bereits eingeleitete Veränderungsprozesse. Die erste betrifft die Hersteller, die ihre Entwicklungs- und Produktionsprozesse völlig überdenken müssen, um mit einem Kreislaufwirtschaftsmodell kompatibel zu sein. Die zweite Revolution betrifft die Verbraucher, die sich am Recycling, den Reparaturen und der Aufarbeitung beteiligen müssen. Insbesonders die weit verbreitete Methode gezielt herbeigeführte Veralterung von Produkten (Obsoleszenz) hat zusehends einen schweren Stand. Diese Entwicklung zu stoppen ist  nicht einfach und wird auch nicht umsonst sein. Sie muss finanziert werden.

Unternehmen greifen diese Fragen der Kreislaufwirtschaft auf. Sie investieren oft sehr viel, um ihr Verhalten und ihre Produktionsprozesse radikal zu ändern und ihre Umweltauswirkungen zu minimieren. Der Bürger kann auf unterschiedliche Art und Weise dazu beitragen, insbesondere durch verantwortungsbewusstes Handeln im Alltag und durch die Finanzierung der für die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft notwendigen Investitionen. Ein weiterer Aspekt sollte nicht übersehen werden: Unternehmen, die sich nicht an die Kreislaufwirtschaft anpassen, werden durch niedrigeres ESG-Rating (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) beeinträchtigt und werden mit einer Börsenkapitalisierung, die gegenüber Unternehmen mit einer ausgefeilteren Strategie abnimmt, hierfür höhere Eigenkapitalkosten stemmen müssen. Der Anleger sollte diese Entwicklungen bei seinen Anlageentscheidungen im Auge behalten.

 

Fassen wir zusammen: Die Kreislaufwirtschaft erzeugt auffällige und greifbare Effekte. Wie können Sie zu ihrer Finanzierung beitragen? Indem Sie als umweltbewusster Verbraucher konsequent handeln und sich dabei auch für Anlagelösungen zu diesem Anlagethema interessieren. Der weltweit erste börsengehandelte Indexfonds zum Thema Kreislaufwirtschaft, der im vergangenen Mai von BNP Paribas Asset Management begeben wurde, widmet sich der Finanzierung internationaler börsennotierter Unternehmen, die sich der Kreislaufwirtschaft verschrieben haben. Der BNP Paribas Easy ECPI Circular Economy Leaders UCITS ETF investiert in ein Universum internationaler Aktien und bietet die Möglichkeit, sich an der Wertentwicklung eines Index zu beteiligen, der sich aus 50 Unternehmen unterschiedlichster Branchen zusammensetzt, die für ihre Teilnahme an der Kreislaufwirtschaft oder für ihre Initiativen in diesem Bereich ausgewählt wurden. Der BNP Paribas Easy ECPI Circular Economy Leaders UCITS ETF investiert in ein Universum internationaler Aktien und bietet die Möglichkeit, sich an der Wertentwicklung des ECPI Circular Economy Leaders Index zu beteiligen, der sich aus 50 Unternehmen unterschiedlichster Branchen zusammensetzt, die für ihre Teilnahme an der Kreislaufwirtschaft oder für ihre Initiativen in diesem Bereich ausgewählt wurden.

 

Dieser Index für Kreislaufwirtschaft wurde vom italienischen Indexanbieter ECPI konzipiert. Es handelt sich um einen konzentrierten Index, da er nur 50 gleichgewichtete Aktien enthält. Diese werden aus einem Anlageuniversum ausgewählt, das aus Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung (zurzeit über 15 Milliarden Euro) besteht. Nach einer fünfstufigen Filterung verblieben nur noch globale Unternehmen im Index, die sich in verschiedenen Bereichen der Kreislaufwirtschaft engagieren, z. B. Recycling, Verlängerung der Produktlebensdauer, Sharing-Plattformen, Leasing und Cloud. Eine Überprüfung der Indexkomponenten ist alle sechs Monate vorgesehen. Der Subfonds des BNP Paribas Easy SICAV nach Luxemburger Recht (ISIN Code: LU1953136527; WKN: A2PHCA) repliziert den Index physisch ohne Wertpapierleihe. Der ETF ist in der Handelswährung Euro auf XETRA gelistet und kann jederzeit während der Börsenöffnungszeit gehandelt werden. Die jährliche Gesamtkostenquote beträgt 0,3%.

1 Die oben genannten Unternehmen dienen nur zu Informationszwecken und deren Aktien stellen keine Anlageempfehlung dar.

Anlagen im Fonds sind Marktschwankungen und den mit Anlagen in Wertpapieren von Natur aus verbundenen Risiken ausgesetzt. Der Wert der Anlagen und die daraus erwirtschafteten Erträge können sowohl steigen als auch fallen, und Anleger erhalten möglicherweise den investierten Betrag nicht vollständig zurück. Die beschriebenen Fonds sind einem Kapitalverlustrisiko ausgesetzt. Da es sich um Fonds handelt, die in Fremdwährungen investieren, kann sich die Währungsumrechnung auf den Wert der Anlagen auswirken, weil der Wert der Anlagen Wechselkursschwankungen unterliegt. Eine umfassendere Definition und eine Beschreibung der Risiken sind dem Verkaufsprospekt und den wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) zu entnehmen. Vor der Zeichnung sollten Sie die neueste Version des Prospekts und der wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) lesen, die kostenlos auf unserer Website www.easy.bnpparibas.de verfügbar sind ist.

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