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Private Investitionen als neuer Motor für die Kreislaufwirtschaft

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BNP Paribas Asset Management
 

Seit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens im Dezember 2015 steht Umweltschutz für zahlreiche private und staatliche Akteure im Fokus. Auch wenn die Ergebnisse auf allen Ebenen bis heute alles andere als messbar sind und sich von Land zu Land stark unterscheiden – das Bewusstsein ist da: Wenn wir nichts unternehmen, um die Erde zu erhalten, steuern wir auf eine Katastrophe zu. Daher werden zunehmend Forderungen laut, das derzeitige lineare Wirtschaftsmodell – Ressourcengewinnung, Herstellung, Konsum, Wegwerfen – infrage zu stellen und durch ein anderes, umweltfreundlicheres und ressourcenschonenderes Modell zu ersetzen: die Kreislaufwirtschaft.

Grundlage dieses Konzepts ist die Idee, den Konsum, die Ressourcenverschwendung und die Abfallerzeugung zu begrenzen und Güter und Dienstleistungen auf diese Weise nachhaltig zu produzieren. Dabei wächst die Weltbevölkerung rasant weiter  und konzentriert sich immer mehr in den Städten, was das Abfallaufkommen nicht gerade reduziert. In Frankreich wurde das Konzept einer Kreislaufwirtschaft offiziell im Energiewendegesetz für grünes Wachstum (Loi relative à la transition énergétique pour la croissance verte) vom 8. August 2015 verankert. Inzwischen ist es ein erklärtes nationales Anliegen.

Vor diesem Hintergrund haben sich viele Unternehmen aller Größenordnungen mit dem Thema auseinandergesetzt. Ihr Ziel ist es, umweltfreundlicher zu handeln, also weniger Ressourcen zu verbrauchen, Produkten ein zweites Leben zu geben und Sharing-Modelle (Fahrgemeinschaften, gemeinsame Datennutzung, Leasing) zu entwickeln.

Die Investmentbranche, die für die Politik und die lokalen Behörden ein wichtiges Ventil zur Umsetzung dieses Themas darstellt, hat ebenfalls beschlossen, diese Probleme anzugehen. So entsteht ein positiver Kreislauf zwischen den Unternehmen, die sich für diesen neuen ökologischen und gesellschaftlichen Wandel einsetzen, den Investoren, die den aktivsten Akteuren auf diesem Gebiet den nötigen Handlungsspielraum verschaffen können, und den Endkunden, die verstärkt in umweltfreundliche Projekte investieren wollen. Für Fondsmanager ist das die ideale Gelegenheit, sich aktiv am Energiewandel zu beteiligen: Sie können die Unternehmen bei ihren konkreten Projekten in diesem Bereich fördern.

Aus dem Bestreben, Unternehmen zu unterstützen, die besonders ressourcenschonend wirtschaften, und um auf die lebhafte Nachfrage ihrer Kunden zu reagieren, entstand bei BNP Paribas Asset Management die Idee für ein innovatives neues Produkt: ein ETF1, dem ein Index für Kreislaufwirtschaft zugrunde liegt. Der ETF setzt auf 50  börsennotierte Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung aus unterschiedlichen Sektoren, die sich aktiv für das Thema Kreislaufwirtschaft einsetzen. Die Auflage erfolgt rund zehn Jahre nach dem ersten ETF auf einen Low-Carbon-Index, der in Unternehmen investiert, die sich durch einen niedrigen CO2-fussabdruck auszeichnen.

Beachtenswert ist beispielsweise, dass 60 % der Industrieabfälle aus dem Bausektor stammen. Zugleich stellen einige große Unternehmensgruppen ihren Einfallsreichtum unter Beweis, indem sie bestimmte Werkstoffe nach dem Abriss wiederverwenden oder anderen ein zweites Leben geben. Bei Kunststofferzeugnissen hat sich L’Oréal zum Beispiel konkrete Ziele zur Verringerung des Verbrauchs natürlicher Ressourcen gesetzt (L’Oréal ist im Aktienindex enthalten, der dem BNP Paribas Easy ECPI Circular Economy Leaders UCITS ETF zugrunde liegt). So will das Unternehmen bis 2025 zu 100 % wiederverwendbare Kunststoffe einsetzen, seine Verpackungen optimieren und sein Umweltprofil verbessern. Im Automobilsektor wurden verschiedene Initiativen zur Entwicklung von Sharing-Modellen auf den Weg gebracht. Ein Beleg hierfür ist der Boom der Fahrgemeinschafts- und Leasingplattformen. Dies erklärt, warum Konzerne wie BMW oder Honda in dem Index vertreten sind, den BNP Paribas Asset Management mit dem ETF nachbildet.

Daraus ergibt sich die besondere Bedeutung einer Investition in die Kreislaufwirtschaft, vor allem weil diese Lösung uns die Möglichkeit gibt, zum langfristigen Schutz unserer Erde beizutragen, und zugleich eine mögliche  Chance auf eine attraktive Rendite bietet. Immerhin konzentriert sich der Basisindex dieses ETF ausschließlich auf die besten Unternehmen in ihrer Kategorie („Best-in-Class“), die in der Lage sind, ihre Ergebnisse über einen langen Zeitraum hinweg steigern.

Fest steht: Von einer optimalen Kreislaufwirtschaft sind wir noch weit entfernt. Um wirklich etwas zu bewegen, muss die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten intensiv gefördert werden. Angesichts der neuesten alarmierenden Zahlen zur Klimaerwärmung wird sich der Einsatz lohnen. Und wenn verantwortliches Investieren mit einer guten Performance einhergeht, wäre es doch schade, sich nicht an dieser aufkommenden Revolution zu beteiligen.

 

1 Exchange Traded Fund: börsengehandelter Indexfonds

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