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Für Mode und Luxus heißt die Zukunft „Kreislauf“!

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Gilt die Ölindustrie als eine der umweltschädlichsten der Welt überhaupt, so stehen Mode und Luxus dem kaum nach.

Umweltschädliche Verfahren zur Behandlung und Färbung von Geweben, der kostengünstige Transport von Waren aus fernen Ländern, immer mehr Verpackungsmaterialien, umweltschädliche Abfüllmethoden u.v.m. Die Textil- und Luxusgüterbranche stehen vor großen langfristigen ökologischen und sozialen Herausforderungen.

Angesichts dessen entwickeln große Konzerne des Mode- und Luxussektors Initiativen, die Teil eines neuen Wirtschaftsmodells sind – der sogenannten Kreislaufwirtschaft. Dies im Gegensatz zum derzeitigen linearen Wirtschaftsmodell, das durch Gewinnung, Herstellung, Konsum und Wegwerfen gekennzeichnet ist. Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es demgegenüber, Güter und Dienstleistungen nachhaltig zu produzieren, also so zu wirtschaften, dass die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen (Rohstoffe, Wasser, Energie) sowie die Verschwendung und die Erzeugung von Abfällen eingeschränkt werden.

LVMH bemüht sich, den CO2-Fußabdruck seiner Aktivitäten zu reduzieren

Einige Unternehmen haben sich bereits seit Jahren entschlossen, die Herausforderung des Umweltschutzes anzunehmen. Für den Weltmarktführer für Luxusprodukte LVMH besteht „der sicherste Weg, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, darin, die Lebensdauer der Produkte zu verlängern. Alles, was aus den Häusern der Gruppe kommt, ist auf eine lange, manchmal sehr lange Lebensdauer ausgelegt“, erklärt der Konzernchef. In diesem Sinne verfolgt LVMH bei seiner High-End-Positionierung ein duales Prinzip: Nachhaltigkeit und Respekt für die Natur. Die Merkmale Seltenheit und Langlebigkeit des vom umweltbewussten Verbraucher gekauften Produkts haben ihren Preis, den dieser bereit ist zu zahlen. Um dies zu erreichen, ist es unerlässlich, das entsprechende Know-how sicherzustellen und die Wertschöpfungskette voll zu erfassen. Grundlage dafür ist eine kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter und ihr Engagement für einen verantwortungsbewussten Ansatz.

Bereits 2015 startete LVMH im Rahmen seines Umweltprogramms LIFE (LVMH Initiatives For the Environment) eine Kampagne für CO2-Reduktion. Dafür legte der Konzern Vorgaben für die Emissionssenkung fest, die rasch mehr als erreicht wurden. Durch die Schaffung eines eigenen Bewertungssystems, anhand dessen ein Rating nach Umweltkriterien und der CO2-Emission auf einer Skala zwischen 0 und 20 vorgenommen wird, ergibt sich die einfache Regel: Jedes neue Produkt muss in Bezug auf seine Umweltverträglichkeit besser sein als das Produkt, das es ersetzt. Dieses langfristig angelegte Projekt beinhaltet auch als zwei wesentliche Maximen das Recycling und die Wiederaufbereitung. So nutzen die Parfüm- und Kosmetikunternehmen der LVMH-Gruppe seit 2010 die Plattform CEDRE (Centre Environnemental de Déconditionnement et Recyclage Ecologique), die der Abfalltrennung, dem Recycling und der Verwertung von Abfällen aus der Herstellung und Verpackung sowie dem Vertrieb und Verkauf von Kosmetikprodukten dient.

L’Oréal legt konkrete Ziele fest, um die Umweltbelastung zu reduzieren

L’Oréal unterstützt mit der Internetseite www.trionsenbeaute.fr die Verbraucher bei der Mülltrennung von Verpackungsabfällen. Damit unterstreicht das Unternehmen die Bedeutung, die das Recycling für die Umwelt hat. L’Oréal France kooperiert außerdem mit Citeo, dem französischen Verband für Recycling von Kunststoffverpackungen und Papier, um die Abfalltrennung zu optimieren.

In der L’Oréal-Gruppe spiegelt sich das Konzept der Kreislaufwirtschaft zudem im internen Programm für nachhaltige Entwicklung wider, das bis 2020 klare Verpflichtungen enthält, insbesondere im Hinblick auf die Verringerung der Umweltauswirkungen von Produkten. Darüber hinaus hat sich die Gruppe für 2025 konkrete Ziele gesetzt: Im Vorfeld der Produktion achtet L’Oréal darauf, dass von den Materialien, aus denen die Verpackungen hergestellt werden, 50 Prozent aus Recycling stammen oder biologischer Herkunft sind. Und was die Lebensdauer der Verpackungen anbelangt, so sollen künftig 100 Prozent der Kunststoffbehälter wiederbefüllbar, wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sein.

Kering setzt auf Daten

Der global tätige Luxuskonzern Kering, ebenfalls führend in der Kreislaufwirtschaft, entwickelte 2011 eine Internetplattform, um die Umweltauswirkungen seiner Aktivitäten zu messen und finanziell zu bewerten. Das ursprüngliche Ziel war insbesondere die Quantifizierung von Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch, Wasser- und Luftverschmutzung, Abfallerzeugung und Flächennutzung. Der wichtigste Erfolg dieser Initiative ist, dass die finanziellen und ökologischen Ergebnisse nun direkt vergleichbar sind. Die Plattform, die unter dem Namen EP&L (Environmental Profit & Loss) läuft, bietet Zugang zu interessantem Datenmaterial und hilft damit Akteuren aus der Luxus- und Modebranche, ihren eigenen ökologischen Fußabdruck besser zu verstehen.

Kreislaufwirtschaft ist ein vielversprechender Ansatz für die Zukunft

Die genannten Unternehmen sind nur Beispiele. Selbstverständlich gibt es noch weitaus mehr Initiativen in diesem Feld nachhaltigen Wirtschaftens. Außerdem werden die meisten börsennotierten Unternehmen in allen Branchen inzwischen eingehenden Analysen in Hinsicht auf nichtfinanzielle bzw. ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) unterzogen.

Die drei vorgestellten Unternehmen wurden aus dem „ECPI Circular Economy Leaders Equity Index“ ausgewählt, der aus 50 weltweit tätigen börsennotierten Unternehmen aus verschiedenen Sektoren (nicht nur Mode und Luxus) besteht, die einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten.

Der ECPI Circular Economy Leaders Equity Index wurde von dem italienischen Indexanbieter ECPI entwickelt, für den seit mehr als 20 Jahren ESG-Kriterien im Vordergrund stehen. Die Methodik dieses Index basiert in erster Linie auf ökologischen, gesellschaftlichen und governancebezogenen Kriterien (ESG) von weltweit tätigen börsennotierten Unternehmen. Ausgewählt werden Unternehmen, die einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. Dabei werden folgende Kriterien geprüft: Konzept des Kreislaufmodells, Materialrückgewinnung, Verlängerung der Produktlebensdauer, Plattformen zum Informationsaustausch sowie Produkt- und Leistungsangebot (Cloud, Leasing, Sharing). Der Index stellt eine endgültige Liste von 50 ausgewählten Unternehmen (darunter die oben genannten) mit der größten Börsenkapitalisierung und breiter Streuung in den Sektoren auf, die von den ECPI-Analysten als geeignet angesehen werden. In diesem Index werden insbesondere Tätigkeiten ausgeschlossen, die mit Waffen und Tabak in Verbindung stehen.

Der BNP Paribas Easy ECPI Circular Economy Leaders UCITS ETF gehört zur Fondspalette BNP Paribas Easy (SICAV nach Luxemburger Recht; ISIN: LU1953136527; WKN: A2PHCA) und repliziert den Index physisch ohne Wertpapierleihe. Er ist in der Handelswährung Euro auf XETRA gelistet und kann jederzeit während der Börsenöffnungszeiten gehandelt werden. Die jährliche Gesamtkostenquote des ETFs beträgt 0,3%.

Wenn Sie sich bereits als Verbraucher einem verantwortungsvollen Handeln verschrieben haben, so können Sie dies jetzt auch als Investor tun und bevorzugt in solche Unternehmen investieren, die zu einer nachhaltigen und ökologisch sinnvollen Kreislaufwirtschaft beitragen.

 

Die oben genannten Unternehmen dienen nur zu Informationszwecken und der Hinweis auf diese Aktien stellen keine Anlageempfehlung dar.

Anlagen im Fonds sind Marktschwankungen und den mit Anlagen in Wertpapieren von Natur aus verbundenen Risiken ausgesetzt. Der Wert der Anlagen und die daraus erwirtschafteten Erträge können sowohl steigen als auch fallen, und die Anleger erhalten möglicherweise den investierten Betrag nicht vollständig zurück. Die beschriebenen Fonds sind einem Kapitalverlustrisiko ausgesetzt. Da es sich um Fonds handelt, die in Fremdwährungen investieren, kann sich die Währungsumrechnung auf den Wert der Anlagen auswirken, weil dieser Wechselkursschwankungen unterliegt. Für eine umfassendere Definition und Beschreibung der Risiken wird auf den Prospekt und die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) der Fonds verwiesen. Vor einer Zeichnung sollten Sie die neueste Version des Prospekts und der KIID lesen, die kostenlos auf unserer Website www.easy.bnpparibas.de verfügbar sind.

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