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F.A.Q.

 

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Was ist ein Indexfonds?

Ein Indexfonds bildet die Veränderungen in einem Index ab, sowohl nach oben als auch nach unten (abzüglich der Verwaltungsgebühren). Dies ist ein passiver Managementansatz, der zum Ziel hat, dass der Fonds eine Rendite ähnlich dem zugrundeliegenden Index erzielt.

Was ist ein ETF?

Ein börsengehandelter Fonds (Exchange Traded Fund oder ETF) versucht ebenfalls, Veränderungen in einem Benchmarkindex abzubilden. Im Gegensatz zu einem „herkömmlichen“ Indexfonds ist ein ETF handelbar und kann auf den Märkten wie eine Aktie gekauft und verkauft werden.

Wie bewerte ich die Qualität der Abbildung durch einen ETF oder Indexfonds?

Der am meisten verwendete Maßstab zur Bewertung der Qualität der Abbildung durch einen Fonds ist der Tracking Error (TE). Der Tracking Error entspricht der auf das Jahr gerechneten Volatilität der Abweichung der Wertentwicklung des Fonds gegenüber seines Benchmarkindex. Je niedriger der Tracking Error ausfällt, umso mehr stimmt die Wertentwicklung des Fonds mit der des Benchmarkindex überein.

Der Tracking Error wird manchmal durch die Tracking Difference (TD) ergänzt, die den Unterschied der Wertentwicklung zwischen einem Fonds und seinem Benchmarkindex (in absoluten Zahlen des Werts) misst.

Welche Vorteile bietet ein ETF?

  • Einfachheit: Ein ETF ist laufend handelbar und kann deshalb jederzeit während der Börsenzeiten gekauft oder verkauft werden. Durch den Kauf eines ETFs können Anleger mit nur einer einzigen Transaktion in einen Wertpapierkorb investieren und ihr Portfolio diversifizieren.
  • Transparenz: Das Ziel eines ETFs ist die bestmöglichste Abbildung der Wertentwicklung des zugrundeliegenden Benchmarkindex. Eine Liste der Bestandteile unserer ETFs ist unter dem Reiter „Dokumente“ unserer Fondsinformationen erhältlich, damit Sie unsere Anlagelösungen besser verstehen können.Niedrige Kosten: ETFs haben generell niedrigere jährliche Verwaltungsgebühren als herkömmliche Investmentfonds. Darüber hinaus verursachen ETFs von BNP Paribas Easy keine Ausgabeaufschläge und keine Verkaufsgebühren auf dem Sekundärmarkt.
    • Liquidität: Liquiditätsgeber verwalten die Volumen der ETFs von BNP Paribas Easy, sodass die Geld- und Briefkurse ähnlich dem Wert der Bestände im Portfolio sind. Dadurch können Sie jederzeit während der Börsenzeiten ETF-Anteile (unter normalen Marktbedingungen und bei normaler Funktion der IT) kaufen oder verkaufen.Niedrige Kosten: ETFs haben generell niedrigere jährliche Verwaltungsgebühren als herkömmliche Investmentfonds. Darüber hinaus verursachen ETFs von BNP Paribas Easy keine Ausgabeaufschläge und keine Verkaufsgebühren auf dem SekundärmarNiedrige Kosten: ETFs haben generell niedrigere jährliche Verwaltungsgebühren als herkömmliche Investmentfonds. Darüber hinaus verursachen ETFs von BNP Paribas Easy keine Ausgabeaufschläge und keine Verkaufsgebühren auf dem Sekundärmarkt
    • Niedrige Kosten: ETFs haben generell niedrigere jährliche Verwaltungsgebühren als herkömmliche Investmentfonds. Darüber hinaus verursachen ETFs von BNP Paribas Easy keine Ausgabeaufschläge und keine Verkaufsgebühren auf dem Sekundärmarkt.

Welche Abbildungsmethoden werden angewendet?

Es gibt zwei Haupt-Abbildungsmethoden

1 / Physische Abbildung

Bei einer physischen Abbildung investiert ein ETF-Anbieter direkt in die Aktien, die im Benchmarkindex enthalten sind. Dies ist die intuitivste Methode der Abbildung für den Anleger. Bei der physischen Abbildung eines Index sind zwei Ansätze möglich.

  • Vollkommene physische Abbildung: Der ETF ist in alle Wertpapiere seines Benchmarkindex mit denselben Gewichtungen investiert. Diese Methode wird zur Abbildung von Indizes verwendet, die hochliquide Wertpapiere enthalten, wie zum Beispiel der EuroSTOXX 50 oder der CAC 40.
  • Optimierte physische Abbildung: Der Fonds investiert physisch in eine Auswahl von Wertpapieren, die für die Titel des zugrundeliegenden Index repräsentativ ist. Ziel ist es, eine Wertentwicklung zu erzielen, die derjenigen der Benchmark so nahe wie möglich kommt, und dabei die Transaktionskosten zu optimieren. Diese Abbildungsmethode eignet sich für Indizes, die besonders gut diversifiziert sind und mehrere Hundert oder Tausend Wertpapiere enthalten.

2 / Synthetische Abbildung

Bei einer synthetischen Abbildung wird die Wertentwicklung eines ETFs durch einen Performance-Swap mit einem Kontrahenten erzielt, der die Wertentwicklung des Benchmarkindex gegen die Wertentwicklung der Wertpapiere im Portfolio tauscht. Diese Methode wird hauptsächlich bei Engagements in schwer zugänglichen Märkten, wie Schwellenländer, angewendet. Der Swap setzt den ETF-Anbieter jedoch dem Kontrahentenrisiko aus (d.h. dem Risiko einer Zahlungsunfähigkeit des Kontrahenten, mit dem der ETF-Anbieter das Swapgeschäft abgeschlossen hat).

Wie kaufe ich einen ETF?

Da ETFs fortlaufend an der Börse notiert werden, können Sie sie wie Aktien über Ihren normalen Finanzvermittler kaufen und verkaufen. Solche Transaktionen unterliegen üblichen Maklergebühren.

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Welche Risiken sind mit einer Anlage in einen ETF oder Indexfonds verbunden?

Im Folgenden sind einige der Hauptrisiken aufgelistet, denen Sie bei einer Anlage in einen Indexfonds oder ETF ausgesetzt sein könnten:

  • Marktrisiko: Dieses Risiko tritt bei Fonds auf, dessen Anlageuniversum Aktien umfasst. Es besteht in einem Wertverfall der Aktien im Fonds und somit des Fonds selbst.
    • Kreditrisiko: Dieses Risiko tritt bei Fonds auf, dessen Anlageuniversum Anleihen umfasst. Es besteht in einer Bonitätsherabstufung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten der Anleihe, in die der Fonds investiert ist. Solche Herabstufungen oder Zahlungsunfähigkeiten senken voraussichtlich den Wert der Anlagen. Diese Risiken beziehen sich auf die mögliche Unfähigkeit des Emittenten, seine Schulden zu begleichen.
    • Liquiditätsrisiko: Es besteht das Risiko, dass Anlagen in den Teilfonds illiquide werden, falls der Markt übermäßig reguliert ist, ihre Bonität herabgestuft wird oder sich ihre wirtschaftliche Lage verschlechtert. Ein schneller Kauf oder Verkauf dieser Anlagen zur Verhinderung oder Minimierung eines Verlusts dieser Fonds kann daher unmöglich werden.
    • Kontrahentenrisiko: Dieses Risiko ist mit der Bonität oder Zahlungsunfähigkeit des Kontrahenten verbunden, mit dem der Anlageverwalter Geschäfte abschließt, und zwar in Bezug auf die Abwicklung und Lieferung von Finanzinstrumenten oder den Abschluss von Termingeschäften. Dieses Risiko bezieht sich auf die mögliche Unfähigkeit des Kontrahenten, seine Schulden zu begleichen.
  • Währungsrisiko: Dieses Risiko kann bei Fonds mit Positionen auftreten, die auf Währungen lauten, die sich von ihrer Rechnungswährung unterscheiden. Bei einer Abwertung der Währung, auf die ein Wertpapier lautet, gegenüber der Rechnungswährung des Fonds wird auch der Gegenwert des Wertpapiers abgewertet. Umgekehrt führt eine Aufwertung derselben Währung zu einer Aufwertung des Gegenwerts des Wertpapiers.

 

  • Rohstoffrisiko: Dieses Risiko kann bei Fonds auftreten, die (indirekt) in Rohstoffe investieren. Rohstoffmärkte können starken oder plötzlichen Preisveränderungen unterliegen. Dies kann eine unmittelbare Auswirkung auf die Bewertung der Aktien und ähnlicher Wertpapiere haben, in die der Fonds eventuell investiert, und/oder auf Indizes, in die der Fonds engagiert sein kann.
  • Derivaterisiko: Um Renditen eines Portfolios abzusichern und/oder zu optimieren (Letzteres durch Derivate zu Handelszwecken), kann ein Fondsmanager derivative Techniken oder Instrumente verwenden. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten zu Handelszwecken sorgt für einen Hebeleffekt und damit eine Erhöhung der Volatilität der davon betroffenen Fonds.

Eine vollständige Definition und Beschreibung möglicher Anlagerisiken entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt und den Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) für den Fonds, die kostenlos auf unserer Website erhältlich sind.